Sonntag, 22. Januar 2012

I like Sundaes ... KW 3 ~ 2012

Hello :) long time, no see! Nachdem ja zuerst meine Speicherkarte verloren gegangen ist, ist in der zweiten Hälfte der Woche die Sonne verloren gegangen. Da kann man leider keine (brauchbaren) Fotos schießen, auch wenn ich Nachschub an der Speicherkartenfront besorgt habe - ich kann so nicht arbeiten! Kann bitte irgendjemand ab morgen wieder die Sonne anknipsen?! Danke. ;)

Die Nachricht der Woche! Die neue Dr. Hauschka Deko-LE "Inner Glow" wird es voraussichtlich ab Mitte Februar geben und enthalten sind fünf (5!) neue feuchtigkeitsspendende Lippenstiftnuancen! -Hier- und -hier- kann man die Farben schon vorab ansehen. Mich interessieren vor allem die Farben "14 Beige Opal" und "17 Rose Crystal"! :)

1. Gearbeitet. 2x und einmal davon kurzfristig eingesprungen um die Spuren einer Kaffeetafel zu beseitigen.
2. Bei einem Gastvortrag von Continental gewesen - erstaunlicherweise stellen die sogar mehr als nur Reifen her! ;)
3. Ein bisschen Wolkenseifen-infiziert gewesen und ein kleines Testpaket bestellt.
4. Zusätzlich die Wolkenseifen Deocreme Sensitiv Body von einer lieben Freundin geschenkt bekommen :)
5. Jeden Tag einen anderen Wolkenseifen-Duft getestet und ein paar Lieblinge entdeckt.
6. Meine Paybackpunkte für ein Waffeleisen geopfert - der Waffelgeruch in der Uni treibt mich sonst noch in den Wahnsinn!
7. In der Bib gewesen und fleißig gearbeitet.

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P. S. - Für alle die es letzte Woche nicht mitbekommen haben und/oder noch nicht mitgemacht haben: eine Freundin von mir schreibt gerade ihre Masterarbeit zum Thema Marken und Blogs, Micro-Blogs (z. B. Twitter), Foren und Social Networks (z. B. Facebook), das genaue Thema heißt: Motivationen zum Verfassen von markenbezogenen Inhalten im Internet - sie würde sich sicher freuen, wenn noch einige dabei mitmachen! Es ist auch sehr interessant und es gibt sogar etwas zu gewinnen! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr -hier- mitmachen! Viel Spaß und viel Glück! :)

Sonntag, 15. Januar 2012

I like Sundaes ... KW 2 ~ 2012

Endlich ist das Licht mal etwas besser. Ich wollte heute Bilder fürs Bloggen auf Vorrat schießen, habe sogar meine Kamera extra dafür aufgeladen und auch schon die ersten Sachen "aufgebaut" ... und dann finde ich meine Speicherkarte nicht. Döödöö! Ich weiß, dass ich sie beinahe bei Mr. F vergessen hätte und habe sie dann noch schnell irgendwo in irgendeine Tasche mit reingestopft ... nur die Sache ist, wo?! Cannot find it :( werde mir wohl morgen eine neue zulegen und hoffen, dass die alte doch noch auftaucht.

Dafür gibt es unten im Foto eine Sneak Peek meiner Winterfavoriten - hab sie dann einfach mit dem Handy geknippst. Das ist nämlich ein Blogpost, den ich plane. Vielleicht fällt mir noch auf, dass ich irgendwas vergessen habe bis ich wieder eine Speicherkarte habe und ordentliche Bilder machen kann. Sieht mir nämlich noch etwas mau aus ;)

1. Montag noch mal die perfekte Hausfrau gemimt.
2. Dafür lecker von Mr. F bekochen lassen -mmmh-
3. Dienstagmittag nach 3 Wochen wieder zu mir gefahren.
4. Die Wohnung ein bisschen auf Vordermann gebracht.
5. In der Uni und in der Bib gewesen.
6. Beschlossen, mich mal wieder etwas gesünder zu ernähren.
7. Die Erkältung fast erfolgreich komplett bekämpft - durch die Nase atmen ist was feines!


iPhone 3G Hülle // Bücherregal // Bettdeckenkunst // Frühling :)
Rückseite // ausgepacktes Weihnachtsgeschenk // Frühstück // Winter Favorites


P. S. ich habe mich übrigens sehr (!) über das Feedback zu dem Gesichtspflegeregeln-Beitrag gefreut - ich danke euch dafür! Das war mein persönliches "Highlight" der Woche :)

P. P. S. - eine Freundin von mir schreibt gerade ihre Masterarbeit zum Thema Marken und Blogs, Micro-Blogs (z. B. Twitter), Foren und Social Networks (z. B. Facebook), das genaue Thema heißt: Motivationen zum Verfassen von markenbezogenen Inhalten im Internet - sie würde sich sicher freuen, wenn noch einige dabei mitmachen! Es ist auch sehr interessant und es gibt sogar etwas zu gewinnen! Wenn ihr Lust habt, könnt ihr -hier- mitmachen! Viel Spaß und viel Glück! :)

Donnerstag, 12. Januar 2012

Der Verdächtige ist nicht immer auch der Mörder

Dieses Buch habe ich von meinem Bruder und seiner Freundin zu Weihnachten bekommen. Seine Freundin ist eine ebenso große Krimi-Liebhaberin und Leseratte wie ich. Aufgrund meiner Review von Yrsa Sigurðardóttirs "Geisterfjord" und meinem Kommentar, dass ich es so gruselig fand, dass ich mich nicht aufs Klo getraut habe, hatte sie es sich auch zugelegt und gelesen. Zu Weihnachten bekam ich jetzt das Thrillerdebüt von Yrsas Schwester Lilja Sigurðardóttir. Dieser Krimi ist auch wirklich ein Krimi und kein Gruselbuch - es ist sehr spannend, aber nicht unheimlich.

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben - ich mag das sehr gerne und obwohl die Hauptperson ein Mann und Alkoholiker ist, kann man sich auch als Frau und Anti-Alkoholiker sehr gut in ihn hineinversetzen. Ab der Mitte des Buches hatte ich eine Ahnung, wer der Mörder ist. Ich weiss auch nicht, wie ich darauf kam, da es kaum Hinweise gab, aber ich lag richtig - keine Sorge, ich verrate es nicht. Vielleicht war es einfach mein Bauchgefühl oder aber die Autorin versteht es, unterbewusst versteckte Hinweise zu geben. Dennoch war es sehr spannend, denn es ist ein Buch, in dem man den Mörder nicht kennt und eigentlich genauso ahnungslos ist, wie die ermittelnden Polizisten.


"ZWÖLF SCHRITTE" von Lilja Sigurðardóttir

Magni kommt gerade frisch aus dem Alkoholentzug und schließt sich den Anonymen Alkoholikern an - zusammen mit seinen neuen AA-Freunden Fríða, Geir und seinem Bruder Egill versucht er sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und die zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker zu meistern. Dabei lernt er auch die eine oder andere lustige oder zwielichtige Gestalt kennen.

Als kurz nacheinander zwei Morde unter der Anonymen Alkoholikern geschehen, bittet Magnis Exfrau Iðunn ihn wegen seines Insiderwissens um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Iðunn ist Kriminalkommissarin in Reykjavík und dies ist ihr erster Mordfall. Magni fängt daher bei seinen persönlichen AA-Treffen an, Undercover zu ermitteln. Ein positiver Nebeneffekt für ihn ist die Zusammenarbeit mit Iðunn - die Ehe ging u. a. durch seine Alkoholabhängigkeit in die Brüche und jetzt wo er "trocken" ist, hofft er insgeheim auf eine Versöhnung.

Während der Ermittlungen kämpft Magni immer mehr mit seinem Verlangen nach Alkohol. Dabei bewegt er sich auch immer weiter auf den Mörder zu und begibt sich unwissentlich selbst in Gefahr. Wird er es schaffen nüchtern zu bleiben? Und den Mörder stellen bevor es zu spät ist?
Spannung__
Action___ _

Romantik__

Fiktion____

Humor____

Drama____

Dienstag, 10. Januar 2012

Meine 10 Goldenen Gesichtspflegeregeln

Angeregt durch einen sehr guten und aufschlussreichen Foreneintrag, möchte ich heute meine persönlichen Gesichtspflegeregeln für schöne und reine Haut teilen. Ich bin keine Dermatologin oder ähnliches - die Tipps beruhen lediglich auf meiner eigenen Erfahrung auf dem Weg zu schöner Haut. Bis 2007 hatte ich nämlich sehr, sehr unschöne Haut. Viel besser ist es erst geworden als ich anfing, die Pille zu nehmen. Aber ich hatte auch ohne die Pille Zeiten in denen meine Haut wirklich gut war - natürlich spielt auch Veranlagung eine Rolle, aber wenn man ein paar einfache Regeln einhält, kann man seinen eigenen Hautzustand merklich verbessern.

1) Konstanz! Konstanz! Konstanz!
Nicht umsonst gibt es eine Hautkrankheit die von zu vielen Kosmetikprodukten und zu häufigem Wechseln der Produkte herrührt. Das ganze nennt sich Periorale Dermatitis (kurz: POD) und Heilung erfährt man durch das Weglassen aller Kosmetikprodukte. Damit es gar nicht erst so weit kommt, heißt es: Konstanz! Wenn man eine Creme oder andere Pflege gut verträgt, sollte man auch dabei bleiben und nicht trotzdem ständig etwas neues probieren, weil es ja noch besser sein könnte. Ich freue mich mittlerweile förmlich, wenn "meine" Creme leer ist und ich sie ohne langes Nachdenken einfach nachkaufen kann - Nerd :D


2) Nicht übertreiben mit der Pflege
Viel hilft viel, ist bei so einigen auch bei der Hautpflege das Motto. Zuviel ist aber auch nicht gut. Als ich anfing, meine Nachtcreme wegzulassen, war ich auch erstmal skeptisch. Ein Großteil der Kosmetikindustrie predigt ja schließlich etwas anderes. Doch dann habe ich mir meinem Papa angeschaut. Er benutzt so gut wie keine Creme - ab und zu einen Lippenpflegestift, im Sommer und beim Skifahren etwas Sonnenmilch, aber meistens auch nur unter Zwang von mir oder früher von meiner Mama. Er schimpft dann auch immer laut über das klebrige Gefühl - sonst cremt er sein Gesicht nicht ein. Klar, er hat Falten, aber er ist 68 Jahre alt und da darf man Falten haben ;) andere Leute in seinem Alter haben auch nicht weniger Falten obwohl sie cremen. Lange Rede, kurzer Sinn: man braucht keine 10 verschiedenen Cremeprodukte, Seren, Fluids, Öle, mit 18 schon Anti-Aging-Cremes, usw. ... eine simple Creme, im Winter vielleicht etwas reichhaltiger und die Haut ist glücklich. Und Nachtcreme wird eh überbewertet ;) die Haut muss auch in der Lage sein sich selbst zu versorgen und Fette sowie notwendige Lipide herzustellen - nimmt man ihr diese Aufgaben mit Cremes ab, verlernt sie das. Also: nicht überpflegen!

3) Zu intensive Reinigung vermeiden
Dem oberen Punkt sehr ähnlich, aber so wichtig, dass ich es getrennt betrachten möchte. Auch bei der Reinigung hilft viel nicht unbedingt sehr viel. Abends sein Gesicht abzuschminken ist sehr wichtig (siehe Punkt 6), aber man sollte es trotzdem nicht übertreiben mit der Reinigung. Die Haut hat einen natürlichen Säureschutzmantel, der sie schützt. Reinigt man die Haut nun (mehrfach) täglich mit aggresiven Waschcremes, -schäumen und intensiven Peelings, wird dieser Säureschutzmantel verletzt - die Haut ist dann zwar "porentief" rein, aber auch sehr strapaziert und empfindlich. Die Haut reagiert mit "verhornen" darauf und man rückt ihr folglich mit noch intensiveren Peelings zu leibe, damit sie wieder weich wird - ein Teufelskreis. Eine einzige Waschcreme, Reinigunsmilch oder Waschemulsion reicht vollkommen aus. Ich persönlich wasche mein Gesicht morgens ausschließlich mit Wasser und benutze nur abends ein Reinigunsprodukt (z. Zt. die weiße Lavaerde von Logona). Peelings sollte man so weit wie möglich vermeiden und höchstens 1x in der Woche ein mildes Peeling benutzen, wenn man gar nicht darauf verzichten mag - im Sommer sogar seltener, da Peelings die hauteigene Sonnenschutzwirkung herabsetzen können.

4) Hände aus dem Gesicht!
Für mich sehr schwer. Ich bin ein Tastmensch und muss eh immer alles anfassen (für mich sind die Schilder "Bitte nicht anfassen!" in den Porzellangeschäften), da fasse ich mir auch selbst ständig ins Gesicht. Aber es bringt wirklich was, wenn man es nicht tut! Eine zeitlang habe ich versucht darauf zu achten und es konsequent zu unterbinden - dadurch ist es besser geworden und auch meine Haut sah nach einiger Zeit besser aus. Heute fasse ich mir zwar immer noch hin und wieder ins Gesicht, aber lange nicht mehr so häufig wie früher. Denkt immmer daran, was man über den Tag verteilt alles anfässt und wieviel Schmutz und Bakterien da zusammenkommen (Haltestangen im Bus, Türklinken auf der Arbeit, Einkaufswägen im Supermarkt, ...) - ich bin zwar kein Hygienefreak und finde Handdesinfektionsmittel überbewertet, möchte all diesen Dreck und die Bakterien aber trotzdem nicht an meiner Gesichtshaut haben.


5) Flüssiges Make-Up ist Gift ;)
... zumindest für unreine Haut! Als ich noch ziemlich schlechte Haut hatte, habe ich täglich Flüssig-Make-Up benutzt - einfach um meine Pickel zu verstecken, weil ich mich wirklich unwohl und unansehnlich gefühlt habe. Nur wenn meine Haut abgedeckt war, bin ich rausgegangen. Ich habe damals zuerst das Anti-Pickel Clearface Make-Up von Manhattan benutzt und später ein antibakterielles Camouflage Make-Up aus der Apotheke (ich glaube, es war von DermaColor: die Dose war jedenfalls weiss und der Deckel türkis). Trotzdem kamen fast täglich neue Pickel hinzu und meine Haut war mit dem Make-Up immer sehr fettig - habe ich am Wochenende mal kein Make-Up benutzt, bekam ich keine neuen Pickel und ich begann den Zusammenhang zwischen Pickeln und Make-Up herzustellen. Fortan benutzte ich das Clearface Puder von Manhattan und obwohl es mich anfangs wirklich Überwindung gekostet hat, so rauszugehen, weil ein Puder doch nicht so viel abdeckt wie ein flüssiges Make-Up, merkte ich schnell, dass es meiner Haut gut tat. Ich hatte nicht mehr täglich neue Pickel und die vorhandenen Pickel heilten gefühlt auch schneller ab. Außerdem sah die Haut mit Puder natürlicher aus und nicht so "zugespachtelt".

Als ich anfing, meine Kosmetik auf Naturkosmetik umzustellen, stieg ich auf die Kompaktpuder von alverde um. Wenn man mit eher ungleichmäßiger Haut gesegnet ist, kann man eine höhere Deckkraft des Puders erreichen, wenn man es mit einer Puderquaste aufträgt. Mit dem Pinsel ist die Deckkraft eher leichter. Egal ob Puderquaste oder Pinsel - es ist wichtig, diese regelmäßig ca. 1x die Woche mit einem milden Shampoo zu waschen. Ansonsten sammeln und vermehren sich die Bakterien darin exponentiell und noch mehr Unreinheiten können die Folge sein. Wenn man unter wirklich schlimmen Pickeln leidet, würde ich sogar raten, dass man mehrere Puderquasten hat und täglich wechselt - waschen kann man diese dann gesammelt.

Mittlerweile nehme ich die Mineral Foundation von Andrea Biedermann. Es ist ein Puder-Make-Up und ich liebe es! Super Deckkraft und leicht wie ein Puder - auf Wunsch habe ich die micafreie Version, weil ich Mica im Verdacht habe, mir ein unruhiges Hautbild zu bescheren. Und tatsächlich ist meine Haut ebenmäßiger geworden seit ich die Mineral Foundation ohne Mica benutze.

6) AA - Abends Abschminken
Für mich persönlich selbstverständlich - schon meine Mama predigte mir in frühen Teenagerzeiten, wie wichtig es ist, sich immer abzuschminken. Da sie es mir nicht nur predigte, sondern auch selbst praktizierte und mir somit vorlebte, gehörte abschminken für mich von anfang an dazu. Zudem fand ich die Vorstellung von Make-Up auf meinem Kopfkissen eklig und der Mythos, dass getuschte Wimpern beim Schlafen abbrechen, machte mir Angst. Aber abschminken ist nicht nur deswegen wichtig - die Haut muss nachts atmen, schminkt man sich nicht ab, bleiben die Poren verstopft und Bakterien können sich auf der Haut ungehindert vermehren und Unreinheiten hervorrufen. Damit es nicht soweit kommt: Abschminken!

7) Mein Notfallplan bei leichter Akne (anno 2005-2007 und 2009-2011)
Bei schlimmer Akne würde ich auf jeden Fall immer zum Hautarzt gehen!
Obwohl ich viele Unreinheiten hatte, bin ich mir nicht sicher, ob man es schon als "Akne" bezeichnen konnte. Als ich in Amerika war, las ich dann in einer Zeitschrift von dem Geheimplan gegen Pickel und lebte danach. Es war das erste Mal, dass Anti-Pickelsachen wirklich halfen - Konstanz ist auch hier das Stichwort. Der Plan sah vor, dass man sein Gesicht morgens mit einem milden Peeling mit Salicylic Acid (Salicylsäure) und abends mit einem milden Waschgel mit Benzoylperoxid wäscht. In Amerika gab es solche Produkte von Neutrogena in der Drogerie - in Deutschland ist Benzoylperoxid apothekenpflichtig. Ich habe gerade auf der Neutrogena US-Homepage nachgesehen und meine Produkte gibt es in den USA noch - ich habe morgens den Blackhead Eliminating Daily Scrub (mit 2% Salicylic Acid) und abends die Clear Pore Cleanser/Mask (mit 3,5% Benzoyl Peroxide) als Waschcreme benutzt. Zusätzlich hatte ich eine Creme mit Salicylsäure, ebenfalls von Neutrogena: Rapid Clear Acne Defense Face Lotion. Die äquivalente Creme in Deutschland fand ich bei weitem nicht so gut und sehr klebrig. Zurück in Deutschland nutzte ich die Normaderm Tages- und Nachtcreme von Vichy. Von der der Clear Pore Cleanser/Mask von Neutrogena nahm ich mir 7 Tuben mit nach Deutschland, da sie mein "heiliger Gral" war - ich habe alle Tuben restlos aufgebraucht. Das war vor meiner Naturkosmetikzeit, ich kann daher keine Naturkosmetikprodukte nennen, die bei mir gegen wirklich schlimme Pickel geholfen haben. Wichtig ist aber auch hier: Konstanz! Eine unreine Haut ist gleichzeitig sehr empfindlich und nimmt einem häufiges Wechseln der Kosmetikprodukte übel!

Eine weitere Theorie ist, dass fettige, zu Unreinheiten neigende Haut, mit ihren eigenen Mitteln geschlagen werden soll: Fett gegen Fett. Im Klartext bedeutet dass, dass man eine reichhaltige Pflege benutzen soll und eine ganz milde Waschlotion, damit die Haut selbst nicht so viel Fett und Talg produzieren muss. Viele Antipickelprodukte trocknen nämlich die Haut extrem aus, so dass die Haut als Schutzmechanismus nur noch mehr nachfettet. Nach diesem Prinzip funktioniert z. B. das Gesichtsöl von Dr. Hauschka - ich habe es zwar nicht in meiner Pickelhochphase verwendet, aber später als ich immer noch ab und zu Unreinheiten hatte, hat es mein Hautbild ungemein verbessert. Ein zusätzliches Kriterium war bei mir das Gesichtswasser - 2008 hatte ich häufig ziemliche fiese "Böller", v. a. auch am Hals, die sogar richtig weh taten. Daraufhin fing ich an, abends nach dem Abschminken ein Gesichtswasser zu benutzen und auch noch die letzten Make-Up-Reste zu entfernen. Dadurch ist meine Haut wieder ein bisschen besser geworden. Das Gesichtswasser an sich ist nicht ausschlaggebend solange man überhaupt eins nutzt, ich habe schon so ziemlich jedes Gesichtswasser aus den Sortimenten von alverde und Alterra durchprobiert und auch noch einige andere. Der einzige Unterschied war, dass manche mehr, manche weniger und einige gar nicht gebrannt haben - die Anti-Pickel-Wirkung war bei allen gleichermaßen vorhanden. Es muss also nicht unbedingt ein aggressives Gesichtswasser gegen unreine Haut sein.

Als kleine Geheimwaffe gegen einen Pickel verwende ich mittlerweile sehr gerne den Teebaumölmix "Pickel Break" von Diaderma oder den Anti-Pickel-Tupfer mit Bio-Minze von Logona. Zum Abdecken der Pickel ist mein momentaner Favorit der Abdeckstift mit Teebaumöl von alverde. Als Intesivmaske gegen Unreinheiten finde ich die Heilerde 2 hautfein von Luvos gut, die man selbst anrühren kann.

8) Ernährung
Es ist zwar nicht die Schokolade allein, die Pickel verursacht, aber sie verkörpert den Ernährungsstil, der Hautprobleme hervorrufen kann. So wie man selbst nicht fit ist und bspw. anfälliger für Krankheiten ist, wenn man sich nicht gesund ernährt, leidet auch die Haut unter ungesundem, einseitigem Essen. Wenn man sich also gesund und ausgewogen ernährt, kann auch die Schokolade der Haut nichts anhaben. Du bist nicht nur, was du isst - nein, deine Haut spiegelt das auch nach außen wider. Omega-3 Fettsäuren und frisches Gemüse tun der Haut besonders gut - ansonsten ist das auch sehr individuell. Leute mit einer Lactoseintoleranz können bspw. mit Pickeln auf Milchprodukte reagieren. Bei "EatSmarter" findet man die "10 besten Lebensmittel für schöne Haut": Pumpernickel, Walnuss, Sonnenblumenöl, Dinkel, Möhren, fettarmes Fleisch, Buttermilch, Kiwi, Merretich und Mineralwasser. Ebenso wichtig ist demnach das Trinken - am besten Wasser! Trinken, trinken, trinken - unser Körper besteht durchschnittlich zu 65% aus Wasser und wenn wir nicht genug trinken, wird die Haut fahl, trocken und übertrieben gesagt "runzlig". Trinkt man viel, ist auch die Haut praller und glatter - denkt an die vertrocknete Rosine im Vergleich zur prallen, saftigen Weinbeere.


9) Inhaltsstoffe kontrollieren
Und damit meine ich jetzt nicht unbedingt, dass man nur super natürliche und ökologisch wertvolle Inhaltsstoffe in seinen Cremes haben muss. Es gibt Leute, die vertragen keine ätherischen Öle, andere keine Duftstoffe, keinen Alkohol oder keine Konservierungsstoffe. Man sollte demnach darauf achten, dass man die Inhaltsstoffe in seiner Creme gut verträgt - wenn man Mandelöl nicht verträgt, sollte man Cremes und Reinigungsprodukte mit Mandelöl meiden. Falls man das nicht weiß, kann man dennoch achtsam sein. Wenn man z. B. Ausschlag von einer Creme bekommt, kann man die Inhaltsstoffe mit denen einer Creme vergleichen, die man gut verträgt und so die allergieauslösenden Stoffe eingrenzen. Und damit wären wir wieder bei Punkt 1) - wenn man eine Creme gut verträgt und die Haut damit gut aussieht, sollte man dabei bleiben und sich über die Einfachheit der eigenen Gesichtspflege freuen :) In der Regel würde ich raten, eine Creme mit relativ wenigen Inhaltsstoffen zu benutzen - so ist die Chance größer, dass man alle Inhaltsstoffe verträgt oder auch ausschließen kann, was der eigenen Haut nicht so gut bekommt. Es ist wie bei den Lebensmitteln: je weniger Inhaltsstoffe, desto natürlicher und gesünder.

10) Don't Panic!
JEDER hat auch mal hauttechnisch schlechte Tage oder gar eine schlechte Woche. Obwohl ich meine Haut mittlerweile als ziemlich schön empfinde, habe auch ich ab und zu einen Pickel oder ein paar mehrere oder bekomme trockene Stellen oder Rötungen. Besonders 1x im Monat für ca. 1 Woche - die Damen können das sicher nachempfinden. Deswegen geht aber noch lange nicht die Welt unter ;) ich habe meine kleinen Geheimmittelchen, die die Pickel schneller zum Abheilen bringen und mit einem antibakteriellen Abdeckstift kann man sie auch spielend leicht abdecken. Stress, den man sich selbst wegen unreiner Haut macht, ist kontraproduktiv und Pickel ausdrücken ist ebenso kontraproduktiv. Versucht man einen Pickel auszudrucken, hat man im "besten" Fall eine große rote, geschwollene Beule, die schlimmer aussieht als der kleine Pickel zuvor und im "schlimmsten" Fall können sogar Narben zurückbleiben. Also: schön ruhig bleiben und darauf vertrauen, das auch wieder schönere Hautzeiten kommen :)

Ich hoffe, das war hilfreich!
Fragen beantworte ich gerne in den Kommentaren und freue mich natürlich auch über weitere Anregungen und Geheimtipps für schöne Haut!

Sonntag, 8. Januar 2012

Sundays ... KW 1 ~ 2012 - A Fresh Start

Neues Jahr, neues Glück! Ich freue mich auf 2012 - ein hoffentlich erfolgreicher Studienabschluss, ein erster, richtiger Job und damit verknüpft vielleicht ein Umzug warten auf mich! Jedenfalls wenn alles gut läuft, aber davon gehen wir mal aus - positiv denken!!

Die erste Woche in 2012 fing jedoch nicht ganz so gut an. Ich litt ein wenig unter "Weihnachten-ist-schon-vorbei-Blues" und gegen mitte der Woche haben Halsweh und eine Schniefnase mich flach gelegt. Ich glaube, gestern war der Höhepunkt und ich fühle mich heute schon ein bisschen weniger schlappi - fit sieht jedoch anders aus ... ich bin leider auch so schlecht im krank sein. Ich werde dann weinerlich und gnatschig und einfach nur rumliegen nervt und langweilt mich ... dass es der Gesundheit (meistens) dienlich ist, ist in dem Moment auch nur ein schwacher Trost!

1. Montag zusammen mit Mr. F von seinen Eltern zu ihm gefahren.
2. Die fleißige Hausfrau gemimt.
3. "Annis Blog-Hotline" betrieben und meinem Schützling mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
4. Eine faustdicke Erkältung entwickelt.
5. Ein bisschen durch die Stadt gebummelt und frische Luft geschnappt.
6. Zusammen mit Mr. F "Californication" geschaut - die erste Staffel.
7. Viel im Bett gegammelt und versucht mich auszukurieren - langweilig!

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Mond // Regentropfen

Freitag, 6. Januar 2012

Once upon a time ...

Dieses Augen-Make-Up habe ich (laut Bildeigenschaften) im Januar 2011 geschminkt und fotografiert - auch die Collage für den Blog habe ich damals erstellt, nur habe ich es nie veröffentlicht. Warum kann ich gar nicht genau sagen, denn als es mir jetzt wieder begegnet ist, fand ich es sehr hübsch. Vielleicht haben mir damals die Bilder nicht gefallen - ich bin da sehr kritisch ;) doch jetzt finde ich zumindest das Bild oben links recht gut gelungen und im Gesamtbild sind auch die anderen annehmbar. Weil ich nicht möchte, dass es wieder in Vergessenheit gerät, stelle ich es jetzt, fast ein Jahr später doch noch online :)


Leider kann ich mich nicht mehr daran erinnern, welche Produkte ich genau benutzt habe. Ziemlich sicher handelt es sich bei dem hellen, schimmernden Lidschatten aber um die 03 Pfirsichblüte von Dr. Hauschka. Das grau könnte entweder das anthracite aus der Stone Colours Palette von Dr. Hauschka sein oder aber aus dem Smokey Eyes Quattro von alverde - da bin ich unschlüssig. Da es aber zu schimmern scheint, ist letzteres wahrscheinlicher. Sicher ist aber wieder, dass der Kajal die o6 Petrol von alverde ist - ich LIEBE dieses petrol-blau!! Bei der Mascara handelt es sich höchstwahrscheinlich um die L'Oréal Lash Architect Mascara in Noir/Black.

Ich würde mich am liebsten sofort wieder so schminken! Schade, dass ich den petrolfarbenen Kajal zuhause gelassen habe ... Vielleicht versuche ich es demnächst nochmal nachzuschminken und stelle dann auch eine detaillierte Beschreibung und Produktliste auf :)

Mittwoch, 4. Januar 2012

"lavare" heißt "waschen"

Schon bei meiner Gesichtspflegeroutine habe ich die weiße Lavaerde von Logona kurz vorgestellt. Da ich sie mittlerweile nachgekauft habe, wird es Zeit ihr einen ordentlichen Blogpost zu widmen. Als ich vor dem Regal stand, habe ich kurz darüber nachgedacht, die normale Lavaerde mit Patchouli anstelle der weißen Lavaerde mit Lotusblütenextrakt zu kaufen - doch wie prädigten mehrere meiner Professoren unabhängig voneinander: "Never change a running system!" - mein Studium hat also tatsächlich was gebracht! :D

Der Name Lavaerde kommt übrigens nicht von glühender, vulkanischer Lava, sondern von dem lateinischen Wort "lavare", was soviel wie "waschen" bedeutet. Daher auch der Blogposttitel. Lavaerde heißt demnach nichts anderes als Wascherde.


Logona Weiße Lavaerde - Waschcreme Lotusblüte_

Die weiße Lavaerde ist ein Kombiprodukt und sowohl für die Haut als auch die Haare anwendbar. Dabei ist sie so mild zur Haut, dass man sie sogar im Gesicht anwenden kann. Sie ist durch ihre milden Reinigungseigenschaften speziell für trockene und empfindliche Haut sowie für feines Haar konzipiert. In der Verpackung sind 200 ml enthalten und sie kostet ca. 6,45 €uro. Erhältlich sind die Produkte von Logona in Reformhäusern, Bio-Supermärkten und online.

Es wird empfohlen, die Waschcreme auf angefeuchteter Haut zu verwenden. Ich nutze sie ausschließlich zur Gesichtsreinigung. Dafür wasche ich mein Gesicht immer zuerst mit lauwarmen Wasser vor und verreibe dann einen walnussgroßen Kleks Lavaerde zwischen meinen Handfläsche und wasche mein Gesicht damit. Die Augenpartie spare ich aus.

Die Konsistenz der weißen Lavaerde ist dickflüssiger, leicht sahnig und enthält ganz, ganz feine Sandpartikelchen. Die Sandpartikelchen sind aber um einiges feiner als beim feinsten Peeling. Durch das Vermischen der Waschcreme im Gesicht mit Wasser, wird sie flüssiger. Da keine Tenside (z. B. Seife) in der Waschcreme enthalten sind, schäumt sie nicht. Lavaerde wirkt wie ein Löschblatt und saugt Schmutzpartikel auf. Dadurch belastet sie den Säureschutzmantel der Haut nicht und ist besonders mild.

Die Reinigungswirkung ist jedoch eher mittelmäßig. Als alleiniges Abschminkprodukt ist sie daher nicht geeignet, da sie Make-Up nicht restlos entfernt. Auch als Augen-Make-Up-Entferner ist sie ungeeignet. Je mehr Produkt man nimmt, desto besser wird die Reinigungswirkung - sie ist daher nicht sonderlich sparsam im Verbrauch. Die große Tube hielt bei mir etwas mehr als 2 Monate. Entfernt man das Augen-Make-Up im vornherein und klärt das Gesicht nach der Reinigung mit der Lavaerde zusätzlich mit Gesichtswasser, empfinde ich die Reinigungswirkung als ausreichend. Wenn man gar kein Make-Up benutzt, reinigt die weiße Lavaerde jedoch sehr gründlich.

Positiv ist zu erwähnen, dass die Waschcreme trotz minimaler "Schrubbelwirkung" sehr mild ist und meine empfindliche Gesichtshaut weder reizt noch austrocknet. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es sich um eine besonders hautfreundliche, tensidfreie Waschcreme auf Basis von natürlichen Tonmineralien handelt. Sie ist reich an Kaolin, einer besonders feinen, eisenfreien und daher sehr hellen Tonerde.

Inhaltsstoffe: Gereinigtes Wasser, mineralische Tonerde, Mischung ätherischer Öle, Lotusextrakt, äth. Ölinhaltsstoffe.

Fazit

Trotz der dürftigen Reinigungswirkung habe ich die weiße Lavaerde nachgekauft. Jetzt im Winter gefällt sie mir besonders gut, da sie meine Haut nicht zusätzlich austrocknet und da ich eh immer mit Gesichtswasser & einem Wattepad nachreinige, stört mich die nicht ganz so gründliche Reinigungswirkung auch nicht. Zusätzlich ist meine Haut sehr schön und ausgeglichen geworden seit ich sie benutze.

Wenn es einen nicht stört, sein Augen-Make-Up extra zu entfernen und noch mit Gesichtswasser nachzureinigen, kann ich die weiße Lavaerde uneingeschränkt empfehlen. Wer jedoch lieber ein "All-in-One"-Produkt hätte, wird mit der weißen Lavaerde nicht glücklich werden.