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Dienstag, 24. Juni 2014

Die Sache mit der Tasse Part II ... oder: "THE KEEPER"

Vor ungefähr einem Jahr habe ich unter dem Titel "Die Sache mit der Tasse" von meiner Einstellung zu Menstruationstassen gebloggt und über Bio-Tampons berichtet. Bis dato, dachte ich nämlich, dass alle Tampons relativ "Bio" wären und nur aus Watte und Baumwolle bestehen. Pustekuchen! Denn konventionelle Tampons bestehen so gut wie ausschließlich aus Plastik- und Chemiefasern.

Seitdem bin ich auf richtige Bio-Tampons aus 100% Bio-Baumwolle umgestiegen und sehr glücklich damit. Sie sind jedoch nicht ganz so saugstark wie konventionelle Tampons ... von der Aufnahmemenge sind "normale" Bio-Tampons mit den Minis konventioneller Marken und die "Super" Bio-Tampons mit den "normalen" konventioneller Marken vergleichbar. Wenn man das aber weiß, kommt man gut mit der Bio-Version klar. Außerdem sollten Tampons eh mindestens alle 4 Stunden gewechselt werden! Egal ob voll oder nicht ;-)

http://annis-schatzkiste.blogspot.de/2013/06/die-sache-mit-der-tasse.html

Heute soll es aber hauptsächlich um eine ganz spezielle Menstruationstasse gehen. Ich werde nicht so viel zu Anwendung, Komfort, etc. schreiben, denn dazu gibt es schon sehr gelungene Beiträge:


Von der Menstruationstasse, die ich heute vorstellen möchte, hat mir Nela in einem Kommentar zu meinem letzten Beitrag berichtet. Anders als andere Tassen besteht sie nicht aus Silikon oder einem speziellen Kunststoff, sondern aus Naturkautschuklatex! Naturkautschuk wird aus Latex gewonnen. Latex klingt erstmal nicht so natürlich, bezeichnet aber lediglich den Milchsaft des Kautschukbaumes. Er wird beispielweise zur Gummigewinnung eingesetzt. Heutzutage gibt es auch synthetischen Kautschuk/Latex, wodurch viele den Begriff Latex wahrscheinlich erstmal nicht mit etwas natürlichem assoziieren. Wie gut, dass bei "THE KEEPER" explizit dabei steht, dass er aus Naturkautschuklatex hergestellt wird.

"THE KEEPER" - MADE IN USA

The Keeper gibt es in zwei Größen: Style A für Frauen, die schonmal ein Kind geboren haben (AFTER child birth) und Style B für jüngere Frauen ohne Kinder (BEFORE child birth). Style B wird auch nach Geburten mit Kaiserschnitten empfohlen. Leider kann man über den deutschen Anbieter nur die größere Style A Variante bestellen. Trotz dieser Empfehlung passt Style A natürlich auch, wenn man noch kein Kind hat - ist ja zum Glück alles etwas dehnbarer "down south". Ich habe es zwar noch nicht probiert, aber ich glaube, die amerikanische Webseite bietet worldwide shipping an (ausgenommen sind jedoch Canada und das UK) falls man doch lieber die kleinere Variante testen mag.

Bestellt habe ich The Keeper über den deutschen Yoga & Qigong TAO-Shop. Wie bereits erwähnt, bieten sie nur die größere Style A Variante an, die ungefähr 30 ccm (~30 ml) Fassungsvermögen hat. Als Vergleich: während einer ganzen Periode verliert frau insgesamt über die 4-8 Tage ungefähr 60-120 ccm Blut (hängt natürlich von Stärke und Dauer der Periode ab). -Hier- ein Vergleich zum Fassungsvermögen von Tampons und Menstruationstassen. Kosten tut der Keeper (den sie auch "den Kelch" nennen) im TAO-Shop 35,- €uro zuzüglich 4,- €uro Versandkostenpauschale. Der Versand funktionierte einwandfrei und er wurde in einem gepolsterten Umschlag geliefert (passte in meinen Briefkasten). Der Keeper kommt zusätzlich noch geschützt in einem kleinen Stoff-Säckchen verpackt an, das man auch für die zukünftige Aufbewahrung zwischen den Tagen benutzen kann.


Optisch kann er natürlich nicht ganz mit den hübschen bunten, teilweise semi-transparenten Silikontassen mithalten. Der Naturkautschuk ist braun und undurchsichtig. Allerdings bekommt man ihn ja im Idealfall nur selbst zu Gesicht und während der Anwendung ist die Farbe eh egal ;-)

Mein persönlicher erster Eindruck: Es ist etwas komplizierter als ein Tampon. Das Reinmachen geht dabei noch einigermaßen - auch wenn das am Anfang ebenfalls etwas Geduld erfordert ... das Ding ist halt selbst gefaltet um einiges größer/dicker als ein Tampon! Anfeuchten hilft. Aber das Rausmachen war anfangs die größere Herausforderung und tat auch etwas weh! Es fühlt sich an, als würde man eine plattgedrückte, große Null 0 durch ein kleines o rausziehen wollen. Platt- bzw. Eindrücken muss man die Tasse, sonst löst sich das Vakuum nicht und sie geht gar nicht raus. Erbses Erfahrungen, die beim ersten Mal dachte, dass sie damit beim Frauenarzt landet, der ihr das Ding wieder entfernen muss, habe ich voll und ganz geteilt! Doch es wird einfacher! Beim zweiten Mal tat es schon nicht mehr so weh und man entwickelt mit der Zeit eine Routine. Erbses Video mit Tipps zum Rausmachen fand ich sehr hilfreich!

Für die Reinigung möchte ich mir demnächst das Intimwaschgel von Melvita zulegen. Auf diese Idee hat mich Jess von den Alabastermädchen gebracht. The Keeper darf man nämlich nicht auskochen, da darunter der Naturkautschuk leiden würde. Man soll ihn nach Gebrauch einfach mit warmen Wasser und einer milden Seifen reinigen. Das Intimwaschgel würde mir zusätzlich ein sauberes Gefühl geben.

Diesen Beitrag habe ich geschrieben, da Menstruationstassen zwar momentan in aller (Blogger-)Munde sind, aber ich die Naturkautschukvariante noch nirgendwo entdecken konnte. Dabei empfinde ich "The Keeper" gerade für Naturkosmetik-begeisterte Damen als gute Alternative zu den ganzen Silikontassen. Bei einer bekannten Latex-Allergie ist er aber natürlich nicht zu empfehlen!

Noch bin ich nicht komplett umgestiegen, gerade im Alltag setze ich oft noch auf die für mich einfachere, weil vertrautere (Bio-)Tamponanwendung. Aber The Keeper kommt auch immer häufiger zum Einsatz.

Eine tolle, natürliche Alternative!

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die Sache mit der Tasse

Ich finde es ehrlich gesagt etwas befremdlich, wenn ich auf diversen Blogs über Hygienieprodukte für die weibliche Periode lese. Klar es gehört zum "Frau sein" dazu und es wichtig darüber zu berichten. Aber bei einem Blog, einer vorstellbaren Person - am besten, wenn man noch ein Gesicht und den Körper dazu vor Augen hat - da finde ich es irgendwie merkwürdig zu wissen, wie sie diesem "Problem" zu leibe rückt. Ich möchte nicht wissen, wie jemand verhütet und auch nicht, wie man der roten Bertha Einhalt gebietet.

Dennoch kam ich nicht umhin über Menstruationstassen nachzudenken nachdem auf mehreren Blogs darüber berichtet wurde. Das Hauptverkaufsargument ist das Vermeiden von Müll - eine Frau benutzt in Ihrem Leben angeblich ca. 10.000 Tampons oder Binden (sofern sie diese benutzt und nicht noch was anderes). Diese müssen danach ja irgendwie entsorgt werden = Müll. Eine Menstruationstasse ist wiederverwendbar = weniger Müll. Denn nach ca. 5-10 Jahren, aber spätestens mit der Menopause hat auch die Tasse ausgedient ... denn vererben wird man sie sicherlich nicht ;-)


Was mich in meinen Gedanken aber am meisten irritiert hat: die Tasse besteht aus Latex, medizinischem Silikon oder speziellem Kunststoff. Seit ich den Film "Plastic Planet" gesehen habe, versuche ich Plastik weitestgehend aus meiner Küche zu verbannen (weil ich vermeiden möchte schädliche Stoffe aus dem Plastik über die Nahrung aufzunehmen). Silikone versuche ich ebenfalls nicht nur im Shampoo zu vermeiden. Genauere Angaben zum Material und ob gegebenenfalls irgendwelche zwielichtigen Stoffe enthalten sind, findet man nicht. Dann soll ich aber ein Baumwollprodukt gegen ein Plastikprodukt tauschen? Die Schleimhäute sind sehr empfindlich und schädliche Stoffe können so sehr gut vom Körper aufgenommen werden.

Bei meiner Recherche im Internet, woraus denn nun Tampons bestehen (ich ging von Baumwolle/Watte/o. ä. aus), musste ich jedoch feststellen, dass herkömmliche Tampons auch nicht ganz so natürlich sind, wie sie vielleicht aussehen. Ein herkömmlicher Tampon besteht im Kern häufig aus saugfähiger Viskose (eine Chemiefaser), außen ist er oft mit Polypropylen (Kunststoff!) umhüllt und selbst das kleine, lustige türkise Bändchen besteht in der Regel aus einem Baumwoll-Kunstfaser-Gemisch. Hmpf.

Zum Glück gibt es auch hier Alternativen: Bio Tampons :D


Bio-Tampons bestehen zu 100% aus Bio-Baumwolle. Keine Chemiefasern, keine Plastikumhüllung, keine Kunstfaser-Bändchen. Ein reines Bio-Baumwoll-Produkt hat zudem den Vorteil, dass es zwar auch "Müll" ist, ABER dafür auch vollständig verrottet. Für mich ein Vorteil gegenüber der Plastik-Tasse. Und so muss man auch nicht darüber nachdenken, wie man die Tasse nach dem Tragen am besten reinigt - vor allem unterwegs stelle ich mir das wenig angenehm vor. In der Onlinepräsenz von "Schrot & Korn" findet man *hier* noch einen interessanten Artikel zu dem Thema.

So, das waren meine Gedanken dazu ...





EDIT: Nela hat mich in den Kommentaren darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine Firma gibt, die Menstruationstassen aus Kautschuk anbietet. Kautschuk ist ein Naturprodukt, welches aus Pflanzenprodukten wie z. B. Milchsaft (Latex) gewonnen wird. Für die, denen das Tassenmaterial als zu unnatürlich erscheint, die aber trotzdem neugierig auf diese "Tassen" sind, kann das vielleicht eine spannende Alternative sein: Der Kelch - The Keeper aus Naturkautschuklatex

Mittwoch, 30. Januar 2013

Body Acceptance

Ich beschäftige mich momentan ziemlich viel mit meinem Körper, meiner Ernährung und Sport. Mein "Neujahresvorsatz" war: (noch) bessere Ernährung und mehr Sport. Genau wie im letzten Jahr und eigentlich hat das 2012 auch ganz gut geklappt. Ausrutscher gab es dennoch - diese sind meiner Meinung nach auch wichtig, damit man weiter durchhält. Sich dauerhaft alles zu verbieten ist eher kontraproduktiv. Sport ist für mich ein zweischneidiges Schwert - zum einen möchte ich natürlich fit & schlank sein/bleiben, aber andererseits gehört es für mich auch zu einem gesunden Lebensstil mit gesunder Ernährung dazu. Natürlich gibt es auch hier fleißige und faule Zeiten - mögen in 2013 die fleißigen Zeiten überwiegen ;)

Meine Fitness- und Gesundheits-Orientierung hat natürlich aber auch den Ansporn, dass ich möglichst gut aussehen möchte - fit & definiert, nicht einfach nur dünn. Ich möchte, das Beste aus mir rausholen. Dabei ist es aber meiner Meinung nach sehr wichtig, auch mit dem zufrieden zu sein, was man hat. Body Acceptance ist hier das Stichwort.

Was genau ich an mir schön finde, hat mit meinem Gewicht zu tun. Wiege ich mehr, gefallen mir mein Po (runder) und meine Oberweite (größer) besser. Wiege ich weniger, gefallen mir mein Bauch (flacher) und meine Oberschenkel (fester) besser. Wichtig ist jedoch, wie ich mich körperlich besser fühle und nicht allein wie ich aussehe. Und das Wohlfühlen kann man nicht allein an einer Zahl auf der Waage festmachen.


Aber Body Acceptance bedeutet für mich etwas anderes als nur "welche Körperteile gefallen mir besonders gut", denn das schwankt (s. o.). "Body Acceptance" bedeutet für mich, dass ich mir bewusst bin, dass ich halt eher einen flachen Po habe, dafür aber ein breites Becken und dass ich mich nicht nur damit "abgefunden" habe, sondern das ich auch dazu stehe und mich trotzdem/gerade deswegen wohl fühle. So wie ich bin mit flachem Po und breitem Becken.

Hilfreich ist für mich nicht allein, hervorzuheben was ich an mir schön finde, sondern auch die Vorteile in meinen angeblichen "Makeln" zu sehen. Hey, ich habe ein breites Becken, aber dafür berühren sich meine Oberschenkel nicht und das finde ich toll! Ich habe einen flachen Po, aber dafür habe ich keinen hervorstehenden Enten-Poppes auf dem man ein Bierglas abstellen könnte ... DAS ist für mich Body Acceptance. Das man akzeptiert, wie der eigene Körper gebaut ist. Jeder Körper ist anders und einzigartig - einen anderen bekommen wir eh nicht.

Klar kann man innerhalb eines bestimmten Rahmens seinen Körper durch Sport/Ernährung/Bliblablubb "formen", aber mein Po wird bspw. trotzdem nie so aussehen wie der von JLo - Body Acceptance heißt für mich, dies zu akzeptieren. Nur dann kann man meiner Meinung nach glücklich werden :)

Donnerstag, 26. April 2012

A healthy Start ...

Über Twitter teile ich häufig mal Impressionen von meinem Alltags-Frühstück. Nach über 4 Monaten teile ich mein dazugehöriges, mittlerweile ausgeklügeltes "Frühstücks-Müsli-Rezept" auch auf meinem Blog. Mein Neujahresvorsatz für 2012 war, mich wieder gesünder zu ernähren und darauf zu achten, hauptsächlich gesunde und so wenig wie möglich verarbeitete Lebensmittel zu mir zu nehmen. Ganz oben auf der Liste stand, jeden Morgen mit einem gesunden Müsli und Obst in den Tag zu starten - kein Schokomüsli und auch keine zuckerreichen Knusper-Müslis.

Mittlerweile kann ich sagen, dass mir "meine" Müsliversion sehr gut tut. Meine sonst recht spröden Nägel, die v. a. zum Splittern neigen, sind fester und stabiler geworden und splittern in letzter Zeit gar nicht mehr. Zudem merke ich wie mein Körper nach einem Wochenende mit Brötchen, Croissants & Co. am Montag wieder nach meinem gesunden Frühstück verlangt. Ich bekomme da richtig "Heißhunger" drauf, zum Glück ein gesunder und erlaubter Heißhunger.


Zuerst gibt es das Rezept und im Anschluss ein paar Infos zu den Zutaten, die ich mir im Internet selbst zusammengesucht habe. Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin/-beraterin oder sonstiges - ich bin lediglich eine Privatperson, die sich damit beschäftigt hat und ihre "Recherchen" teilen möchte. Während der Schwangerschaft oder bei chronischen Krankheiten / Allergien würde ich dazu raten, den behandelnden Arzt zu konstatieren, ob so ein Frühstück für einen auch empfehlenswert ist.

Man nehme für 1 Müslischüssel ...
  • 3 EL Sojajoghurt Natur (wahlweise auch normalen Joghurt oder Ziegen-/Schafsmilchjoghurt)
  • (2 EL Ziegenquark)
  • 1 EL Leinöl
  • 1 Apfel (ich bevorzuge hierfür süße Sorten: Braeburn, Pink Lady, Red Chief, ...)
  • 2 EL Vollkorn-Mehrkorn-Flocken (z. B. Bio 5-Korn-Müsli von REWE)
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 EL Blütenpollen
  • reichlich Ceylon Zimt


Man zaubert ...

Zuerst gebe ich 3 EL von meinem Sojajoghurt in meine Müslischale und vermenge es mit den 2 EL Ziegenquark bis eine homogene Masse entstanden ist. Ziegenquark ist leider etwas teurer und schwerer erhältlich, so dass ich ihn nicht regelmäßig kaufe - habe ich keinen Ziegenquark zuhause, lasse ich diesen Schritt aus. Anschließend mische ich das Leinöl unter bis ich wieder eine homogene Masse erhalte. Es hat einen nussigen Geschmack und vermengt mit dem Joghurt ist es auch gar nicht mehr ölig - es passt gut ins Müsli, auch wenn es zu Beginn etwas gewöhnungbedürftig klingt.

Als nächstes wasche ich meinen Apfel und trockne ihn ab. Danach wird er geviertelt und das Kerngehäuse herausgeschnitten bevor ich die Viertel jeweils nochmal halbiere und in kleine Scheibchen schneide. Die Apfelstücke mische ich dann schonmal unter die Joghurt-Leinöl-Masse. Das ganze wird mit reichlich Ceylon Zimt gewürzt - das kann jeder nach Geschmack machen.

Als nächsten Schritt gebe ich einen EL Leinsamen in meinen Mörser und zermalme die Leinsamen grob - Krafttraining inklusive, denn das geht gar nicht so einfach! Die zerstoßenen Leinsamen gebe ich dann zusammen mit 2 EL Vollkorn-Mehrkorn-Flocken, 1 EL Sonnenblumenkernen und 1 EL Blütenpollen über das Müsli.

Nochmal gut umrühren und schmecken lassen!

Bon Appétit!

Variation mit Zusatzobst: Apfel, Banane, Kiwi & Pfirsich.


Zutaten-Check :)

(Ziegen-)Quark
Quark besitzt zusammen mit Leinöl die Super-Power! Kombiniert man Quark mit Leinöl, ergeben sich positive Effekte - denn Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren verbinden sich zu hochwertigen Lipoproteinen. Diese wasserlöslichen Eiweißmoleküle verbessern die Sauerstoffaufnahme des Blutes und den Fettstoffwechsel in der Leber. Speziell Ziegenquark nehme ich, da Kuhmilch(-produkte) laut diversen Studien eher nachteilige Effekte auf den menschlichen Körper haben soll(en) (daher auch der Sojajoghurt). Ziegenquark schmeckt untergemixt mit dem Sojajoghurt, dem Leinöl und dem Apfel auch gar nicht vor, er ist mild im Geschmack und nicht zu vergleichen mit bspw. Ziegenkäse. Gleiches gilt für Ziegen- oder Schafsmilchjoghurt.

Leinöl
Leinöl ist ein Extra-Schlankmacher: Leinöl hat einen hohen Gehalt an essentiellen Fettsäuren, die zu 65% aus Omega-3-Fettsäuren bestehen und dadurch den Fettstoffwechsel aktivieren - wenn das mal nicht toll ist! ;) Leinöl besitzt aber auch noch andere Vorteile. Wer reichlich Omega-3-Fettsäuren zu sich nimmt, kann damit z. B. auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Wer hier skeptisch ist und sich ein "Öl" nicht so recht im Müsli vorstellen kann: testet es langsam! Ich habe auch mit 1 Teelöffel angefangen und die Menge langsam gesteigert. Während der Schwangerschaft sollte man aber vorsichtshalber auf Leinöl und Leinsamen verzichten, da sie zu Fehlgeburten führen können.

Leinsamen
Leinsamen enthalten Schleimstoffe, die im Darm aufquellen und dadurch die Verdauung anregen. Erste Studien weisen auch darauf hin, dass Leinsamen bestimmten Krebsarten vorbeugen, z. B. Dickdarm-, Prostata- und Brustkrebs. Die Wirkung der Leinsamen ist intensiver, wenn die Samen aufgebrochen werden. Die Leinsamen enthalten neben den Zuckern Xylose, Galactose und Galacturonsäure auch 25% Ballaststoffe wie Eiweiß und fettes Öl, das aus Öl-, Linol- und Linolelsäure besteht. Letztere enthält gesunde Omega-3-Fettsäuren. Es ist empfehlenswert, die Leinsamen immer frisch zu zermalen und nicht schon geschrotete Leinsamen zu kaufen, da die positiven Inhaltsstoffe sehr flüchtig sind. Ganze Leinsamen können ihre Wirkung ebenfalls nicht ganz so gut entfalten, da sie oft unbeschadet den Verdauungstrakt wieder verlassen. Die Verzehrempfehlung beträgt 1-2 EL pro Tag. Wichtig ist noch, dass man ausreichend trinkt, wenn man Leinsamen konsumiert - täglich ca. 1,5 Liter! In der Regel wirken sie zwar eher abführend, aber wenn man ihnen nicht genug Flüssigkeit zuführt, können sie dadurch dass sie aufquellen sowie durch die Schleimstoffe auch zu Verstopfung führen, indem sie den Darminhalt verkleben.

Vollkorn-Mehrkorn-Flocken oder Haferflocken
Ich nehme meistens keine reinen Haferflocken sondern einen Getreideflocken-Mix. Wichtig ist mir, dass es sich um Vollkorn-Flocken handelt. Momentan habe ich die Verival Urkorn-Flocken aus Dinkel, Einkorn und Emmer (alles Vollkorn). Sie sind arm an gesättigten Fettsäuren (und damit arm an Cholesterin) und besitzen einen niedrigen Fettgehalt. Gerne mag ich auch das REWE Bio 5-Korn-Müsli mit Vollkorn-Haferflocken, Vollkorn-Weizenflocken, Vollkorn-Gerstenflocken, Vollkorn-Roggenflocken, Vollkorn-Dinkelflocken, Sonnenblumenkernen, Sesam und geröstetem Buchweizen. Für Leute mit Eisenmangel sind Haferflocken wahrscheinlich sehr interessant, da sie mit 4,6 mg pro 100 g Haferflocken einen recht hohen Eisengehalt besitzen, Hirse besitzt mit 9 mg sogar noch mehr Eisen, so dass vielleicht sogar Hirseflocken interessant wären - natürlich kann man auch mischen! Lässt man die Flocken im Müsli etwas einweichen, werden sie leichter verdaulich - man könnte sie bspw. vor dem Apfel schon in das Joghurt-Leinöl-Gemisch geben, so dass sie etwas einweichen während man den Apfel kleinschneidet.

Sonnenblumenkerne
Sonnenblumenkerne sind kleine Kraftpakete. Sie enthalten Vitamin A, Vitamin B, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K sowie Calzium, Magnesium, Eisen und Selen. Als Öllieferant bestehen sie außerdem zu über 90% aus ungesättigten Fettsäuren, die im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren kein Cholesterin enthalten und somit in gesunden Mengen für den Körper lebensnotwenig sind. Die Wirkung der Inhaltsstoffe sind vielfältig: Calzium stärkt Knochen und Zähne, Magnesium hilft den Muskeln, Eisen bringt den Sauerstofftransport in Trapp und Selen wirkt im Körper antioxidativ. Vitamin A ist gut für Augen und Haut, Vitamin B stärkt die Nerven und die Immunabwehr, Vitamin D regelt den Calzium- und Phosphatstoffwechsel, Vitamin E neutralisiert freie Radikale und senkt das Herzinfarktrisiko und Vitamin K normalisiert die Blutgerinnung. Alternativ könnte man zur Abwechslung oder auch zusätzlich Kürbiskerne verwenden, da diese sich u. a. positiv auf die Blasenfunktion auswirken!

Blütenpollen
Blütenpollen haben von allem ein bisschen und sind somit ein natürliches Allround-Talent - so stärken sie z. B. die Blutgefäße in Hirn und Herz, normalisieren und regulieren die Darmtätigkeit, regen zudem den Kreislauf und Stoffwechsel nachhaltig ohne Nebenwirkungen an, verbessern die Nahrungsverwertung, stärken das körpereigene Immunsystem und regen dadurch die Selbstheilungkräfte an, entgiften den Körper und heben die Allgemeinstimmung (antidepressive Wirkung). Das sind aber nur einige der Vorteile! Schmecken tun die Blütenpollen leicht süß, auch ein bisschen bitter, aber nicht unangenehm und ganz entfernt auch ein klein wenig nach Honig. Blütenpollen enthalten nahezu alle lebenswichtigen Vitalstoffe, u. a. Vitamine (B1, B2, B5, B12, H, PP, C, D, E, Folsäure, Pantothensäure, Insoit sowie Karotin und Vitamin A), Mineralien, Aminosäuren, Spurenelemente (Calcium, Kalium, Magnesium, Schwefel, Kupfer, Eisen, Silicium, Phoshor, Chlor und Mangan), Proteine, Enzyme und Co-Enzyme. Blütenpollen enthalten ebenfalls ein natürliches Antibiotikum, Antihistamin und wichtige Antioxidationseigenschaften, die für ein gesundes Leben notwendig sind. Die Verzehrempfehlung beträgt für Erwachsene 1-2 EL täglich (langsam herantasten und mit Teelöffelmengen starten), für Kinder 1-2 Teelöffel täglich. Kaufen kann man Blütenpollen in Bio-Supermärkten und Reformhäusern - 225 g kosten ca. 8-10 €uro (steht i. d. R. im Honig- und Marmeladenregal oder bei den Nahrungsergänzungsmitteln). Achtung für Allergiker: Blütenpollen werden zwar auch zur Desensibilisierung eingesetzt, aber die Wirkung ist umstritten und es können für Allergiker sogar negative Folgen auftreten! Hier lieber auf Nummer sicher gehen und vor der Einnahme den zuständigen Arzt fragen.

Ceylon Zimt
Hier lege ich wert auf das Ceylon vor dem Zimt, denn herkömmlicher Zimt kann gesundheitsschädlich sein, da er meist mehr als 0,03% Cumarine enthält. Bei empfindlichen Personen kann dieser Stoff schon in relativ kleinen Mengen Leberschäden verursachen - kleine Kinder sollten bspw. nicht mehr als 15 Zimtsterne und Erwachsene (mit 60 Kilo Körpergewicht) nicht mehr als etwa 40 Zimtsterne pro Woche (!) essen. Wenn ich gut drauf bin und die Zimtsterne lecker sind, esse ich mal eben 15 Zimtsterne an einem Tag - wenn man das hochrechnet, wären das 105 in der Woche. Nun ist Weihnachten schon lange vorbei, diese Rechnung wahrscheinlich etwas übertrieben ;) und die nächste Zimtstern-Saison sowieso noch in weiter Ferne, aber Zimt ist auch in anderem Gebäck enthalten (Zimt-Wuppi-Love!) und beunruhigend finde ich das schon! Ceylon Zimt gilt jedoch als hochwertig und ist ungefährlich, da der Gehalt an toxischem Cumarin sehr gering oder teilweise sogar gar nicht nachweisbar ist. Ceylon Zimt erhält man in Apotheken oder Bio-Läden und Reformhäusern. Positiver Nebeneffekt: Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und so Heißhungerattacken vorzubeugen. Laut Studien nützt schon ein Viertel Teelöffel Zimtpulver täglich durch seine Wirkung auf Insulin- und Cholesterinspiegel der Gesundheit.

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/bildergalerie/bilder/02922ky-essen-bikinifigur#.A1000146

Dienstag, 9. August 2011

Wespenphobie

Ich habe eine Phobie vor allem was fliegen und stechen kann. Besonders schlimm ist es bei Wespen - diese tückischen Biester stechen nämlich häufiger und schneller als bspw. Bienen und mit Hornissen bin ich bisher eher seltener in Kontakt gekommen.

Am Sonntag auf der Burg gab es eine ganze Wespenarmee, da sich irgendwo auf dem Turm anscheinend ein Wespennest befand. Es kam wie es kommen musste und ich wurde gestochen. Zum Glück bin ich nicht allergisch, aber angenehm ist trotzdem anders. Der nette Kellner im Burg-Biergarten brachte mir auch sofort eine aufgeschnittene Zwiebel für den Stich.

Seit gestern juckt es nun wie blöd und ist etwa Ei-groß. Bei dm habe ich mir dann folgende Salbe zugelegt:


Das gesunde PLUS Kühlgel_

... bei Verbrennungen und Insektenstichen. Die kleine Tube mit 30 ml Inhalt hat € 1,95 gekostet. "Das gesunde PLUS" ist eine Eigenmarke des dm Drogeriemarkts und nur dort erhältlich - gefunden habe ich es in der Nähe der Pflaster.

Man trägt etwas von dem Kühlgel auf die Haut auf, so dass eine dünne Schicht auf dem Stich oder dem verbannten Hautareal zurückbleibt. Auf offenen Wunden soll man es nicht anwenden! Das Gel kühlt zunächst angenehm und lindert tatsächlich den Juckreiz. Es ist eine Wohltat. Sollte sich das Kühlgel "abgerubbelt" haben, kann man nachschmieren.


Der Nachteil liegt für mich darin, dass es selbst getrocknet recht klebrig ist. Zieht man einen Pulli über, bleiben viele Fussel an dem Gel kleben. Zudem ist die Erleichterung nur von kurzer Dauer und es fängt recht schnell wieder an zu jucken, auch wenn sich das Gel noch nicht abgerubbelt hat. Ich könnte ständig nachschmieren.

Inhaltsstoffe: Gereinigtes Wasser, Aroma, Panthenol, Carbomer, Glycerin, Ethanol.

Fazit
Nettes Produkt, erinnert mich an Soventol Gel - hält aber nur bedingt, was es verspricht. Kurzfristig ist es wirklich angenehm und der Juckreiz ist komplett weg - leider ist dies nur von kurzer Dauer. Die Klebrigkeit des Produktes empfinde ich auch als eher unangenehm. Ich denke, hier lohnt sich beim nächsten Mal eher der Gang in die Apotheke.

Montag, 14. März 2011

Soja im Alltag

Oder eher: Soja im Alltag einer Fleischesserin. Vegetarier oder Veganer konsumieren viel Soja, Menschen die Fleisch essen eher nicht. Woran liegt das? Denken Fleischesser, dass sie kein Soja essen dürfen, weil Vegetarier auch kein Fleisch essen? Bei mir lag es vor allem daran, dass ich nicht wusste, was ich mit Soja anfangen könnte, bin ich doch mit Schnitzel, Hühnerbeinen und Schweinebraten groß geworden ;)

Vor einiger Zeit habe ich jedoch angefangen, mich mit Lebensmitteln zu beschäftigen, die Krebs vorbeugen sollen. Allen voran steht dabei Soja - vor allem um Brustkrebs vorzubeugen. Studien belegen, dass Japanerinnen 5x seltener an Brustkrebs erkranken als beispielsweise Europäerinnen. Das kommt vor allem durch die Essgewohnheiten der Japanerinnen und vor allem vom Soja. Soja enthält sogenannte Phytoöstrogene, die bei Bedarf entweder östrogenverstärkend oder aber auch östrogenblockend wirken können. Angeblich soll eine Frau, die täglich 60 g Soja zu sich nimmt, Brustkrebsprophylaxe betreiben. Und da wir ja von Dr. von und zu G. gelernt haben, dass man seine Aussagen mit Zitaten belegen soll - hier eine meiner Quellen: -klick-

Wie integriert man nun aber Soja in seinen Alltag? Meine leckere Soja-Carbonara kann man ja leider nicht jeden Tag essen. Pure Sojamilch schmeckt mir nicht - ich mag den Nachgeschmack nicht. Hier also meine täglichen Soja-Lebensmittel:

Sojaflocken
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  • Wofür benutze ich sie: Ich habe angefangen, jeden Morgen Müsli zu essen und mische ca. 4 Esslöffel Sojaflocken in mein Müsli.
  • Geschmack: schwer zu beschreiben - ein bisschen kernig/nussig. Alleine finde ich sie nicht so lecker (aber auch nicht schlecht), im Müsli hingegen schmeckt man sie kaum raus und sie passen gut in den Gesamtgeschmack.
  • Was kann man noch damit anstellen: Man kann sie ebenfalls in Bratlingen, Aufläufen, Saucen und Suppen als Hackfleischersatz verwenden. Das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
  • Kosten: € 1,95 - Alnatura-Produkte erhält man beim dm Drogeriemarkt, in tegut Supermärkten oder direkt in Alnatura Supermärkten

Soja-Reis-Drink und Hafer-Soja-Drink
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  • Wofür benutze ich sie: Als Milchersatz morgens in meinem Müsli. Als Milchersatz in meinem Tee (z. B. im Chai, in Roiboos-Tee, in schwarzem Tee). Achtung! Nicht in heißen Kaffee schütten, da flocken (bei mir) beide Varianten und das sieht nicht nur unschön aus, sondern schmeckt auch eklig. Bei Tee passiert das nicht.
  • Weitere Verwendungsmöglichkeiten: gekühlt als erfrischendes Getränk, in Frucht-Shakes mit pürierten Früchten oder Saft, zum Kochen oder Backen.
  • Geschmack: Man darf hier keinen Geschmackszwilling für Milch erwarten, denn es schmeckt ganz, ganz anders. Anders bedeutet aber nicht immer gleich schlecht ;) Ich finde, dass beide irgendwie nach Getreide schmecken und daher gut zu Müsli passen. An sich schmeckt mir der Soja-Reis-Drink ein bisschen besser, aber das ist sicherlich geschmackssache.
  • Vor- und Nachteile: Ich finde, dass beide Varianten ihre Vor- und Nachteile haben. Am Soja-Reis-Drink gefallen mir der Geschmack und die Tatsache, dass kein Zucker hinzugefügt wurde besser als am Hafer-Soja-Drink. Am Hafer-Soja-Drink sind die Vorteile für mich, dass er Calcium enthält und er bei Rewe zu kaufen ist, wo ich eh oft bin.
  • Kosten: beide ca. € 1,50. Alnatura-Produkte erhält man beim dm Drogeriemarkt, in tegut Supermärkten oder direkt in Alnatura Supermärkten. Rewe Bio bei Rewe ;)

Soja Choco Drink
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  • Wofür benutze ich ihn: Auch den Soja Choco Drink habe ich für mein Müsli verwendet. Man kann ihn auch pur trinken, aber da bevorzuge ich persönlich Kakaopulver mit Milch und rühre selbst an ;)
  • Geschmack: Seeehr schokoladig, süß und reichhaltig - es schmeckt anders als Kakao mit Milch aber trotzdem gut und lecker. In Verbindung mit Müsli macht der Choco Soja Drink sehr satt und ich habe mit ihm daher morgens immer weniger Müsli gegessen als normal. Ebenfalls erhältlich in der Geschmacksrichtung Vanille.
  • Kosten: ~1,99 € (glaube ich) - erhältlich in allen Supermärkten mit Markenartikeln, z. B. Kaufland, Rewe, Reichelt ...

Soja Schokopudding
  • Wofür benutze ich ihn: als kleine Nascherei am Abend (wenn ich nicht gerade faste).
  • Geschmack: Das ist die Variante "Dunkle Schokolade Feinherb" und die schmeckt wirklich sehr, sehr schokoladig. Der Pudding schmeckt wie heiße Schokolade in dickflüssig und kalt. Insgesamt empfinde ich den Sojapudding aber als flüssiger als normalen Pudding.
  • Zutaten: Wasser, Zucker, geschälte Sojabohnen (6%), Verdickungsmittel (modifizierte Tapiokastärke, Carrageen), Kakao (3%), Schokolade (1,1%), Tricalciumphosphat, Aroma, Meersalz, Vitamine (Riboflavin (B2), B12, D2).
  • Nährwerte: ein Becher enthält 116 kcal - weitere Infos: -klick-
  • Weitere Geschmacksrichtungen: Feine Vanille, Schokolade Mildfein, Softer Karamell.
  • Kosten: ~1,99 € für 4 x 125 g Becher (glaube ich) - erhältlich in allen Supermärkten mit Markenartikeln, z. B. Kaufland, Rewe, Reichelt ...

Freitag, 28. Mai 2010

Dicke Augen?!

Früher habe ich mich immer mit einer ph-hautneutralen Waschlotion abgeschminkt - das geht am Besten, da man einfach das ganze Gesicht nass macht, etwas von der Waschlotion aufschäumt und das Gesicht sowie den Augenbereich damit sanft abrubbelt ;) tadaa: abgeschminkt!! Ab und zu, wenn ich übers Wochenende unterwegs war (bei ner Freundin, auf Regatta, verreist ...) habe ich auch mal Duschgel für diese Aufgabe zweckentfremdet. War alles kein Problem und abschminken ging ratz fatz.

Mit der Zeit schien das aber vor allem meinem Augenbereich nicht mehr so gut zu tun - ich bekam extrem trockene Haut auf den Augenlidern, die gerötet war und auch ein wenig gejuckt hat. Sogar meinem Freund ist das damals aufgefallen. Seitdem teste ich mich durch verschiedene, spezielle Augen-Make-Up-Entferner ... das Non-Plus-Ultra war aber noch nicht dabei.

Dafür habe ich eine Wunderwaffe gegen gereizte, trockene Augenhaut gefunden :) Meine Lider reagieren in letzter Zeit nämlich total leicht auf irgendwas, was ich anscheinend nicht vertrage - das Ergebnis ist immer gleich: trockene, leicht hubbelige Haut, Rötung und leichtes Jucken.

Das Gegengift: Bepanthen Augen- und Nasensalbe :)


Als ich sie das erste Mal gekauft habe, habe ich mich in der Apotheke beraten lassen und die Apothekerin empfahl mir diese Salbe. Zuhause angekommen, habe ich die Packungsanweisung gewälzt und festgestellt, dass die Salbe eigentlich dafür da ist, dass man sie IM Auge anwendet und nicht außen. Also, wollte ich sie zurückbringen und eine normale Wundsalbe dafür kaufen, aber die Apothekerin meinte, dass die Haut an den Augenlidern so dünn ist, dass die Salbe/Creme ganz leicht durchzieht und eine spezielle Augensalbe auch für die Augenhaut besser geeignet wäre - also behielt ich sie.

Ich habe sie jetzt schon mehrfach nachgekauft. Immer dann, wenn meine Augenlider mal wieder auf irgendwas reagiert haben und ich bin echt begeistert - die Salbe braucht zwar so eine Woche bis die Haut sich wieder normalisiert hat, aber wenn es wirklich sehr trocken und rot ist, hilft bei mir leider nichts anderes :(

Die Salbe ist sehr fettig, so dass man sie tagsüber nur ganz, ganz sparsam dosieren sollte - ich mache das so, dass ich zuerst meine normale Augencreme auftrage und anschließend einen Stecknadelkopf-großen Pupps zwischen den Zeigefingern verreibe und sie wirklich nur da auftrage, wo die Haut am trockensten ist. Über Nacht trage ich die Salbe dann großzügig auf dem ganzen Auge auf.

In der Packungsanweisung steht, dass man die Creme am Auge nur ein paar Tage anwenden soll, um einer Entzündung durch Bakterien/Verunreinigung vorzubeugen. Da ich die Creme aber nicht im Auge anwende sondern äußerlich, benutze ich sie meist etwas länger - so zwei Wochen und dann hat sich mein Ausschlag in der Regel auch wieder in Luft aufgelöst.

Hinterher macht sich die Creme übrigens sehr gut als Intensiv-Lippenpflege oder als Nagelhautpflege oder für trockene Stellen im Gesicht ... so dass man die oftmals noch halbvolle Packung nicht entsorgen muss ;) Kosten tut sie so ~3 Euro.

Sonntag, 5. Juli 2009

Geheimwaffe

Bis ich fast 23 Jahre alt war, hatte ich nicht eine einzige Blasenentzündung - diese eigenartige Laune der Natur, die vor allem Frauen befällt. Aber nach der ersten Blasenentzündung kam es mir so vor, als wäre ich empfindlicher geworden, was das angeht. In den nächsten 14 Monaten hatte ich dann nämlich plötzlich insgesamt 6 vom Herrn Doktor sogenannte Harnwegsinfekte. Der letzte war so schlimm, dass es in die Nieren aufgestiegen ist und ich fast ne Woche mit 39,5° Fieber im Bett lag und ein hammer Antibiotikum nehmen durfte. Das war Weihnachten 2008. Seitdem bin ich beschwerdefrei - ich bilde mir ein, dass das an meinem kleinen, biologischen Wundermittel liegt :)

Seit ungefähr der selben Zeit nehme ich nämlich regelmäßig Angocin Anti-Infekt N von der REPHA GmbH, ein pflanzliches Medikament zur Infektabwehr. Man kann es bei Infektionen der Harnwege, Nasennebenhöhlenentzündungen, Mandelentzündungen, katarrhalischen Erkrankungen der Atemwege oder bei grippalen Infekten einnehmen. Oder eben auch vorbeugend, damit man a) keine Blasenentzündung mehr bekommt und b) evtl. auch weniger Erkältungskrankheiten ertragen muss ;) um Angocin vorbeugend zu nehmen, wird empfohlen je 2 Tabletten morgens und 2 Tabletten abends nach dem Essen einzunehmen.
Kostenpunkt für 100 Tabletten sind ~16 €uro rezeptfrei in der Apotheke. 500 Tabletten kosten schon 62,36 € - günstiger geht es bei gesundarznei.de, hier kosten 500 Tabletten 49,89 € und ab 30 € bekommt man sie zudem versandkostenfrei nach Hause geliefert :)

Fazit:
Es ist pflanzlich, das bedeutet, dass es rein natürlich ist und man somit nicht die Chemiekeule schwingt. Ich für meinen Teil werde es weiterhin vorbeugend morgens und abends nehmen. Bei akutem Verdacht, kann man auch alle 3 Stunden bis zu 5 Tabletten nehmen. Es tut mir nicht weh, es ist nicht schädlich und es bewahrt mich seit über sechs Monaten erfolgreich vor Antibiotikum ;) damit ist es auf alle Fälle meine Geheimwaffe!